{"id":357,"date":"2023-02-11T23:37:31","date_gmt":"2023-02-11T23:37:31","guid":{"rendered":"https:\/\/business-ronin.com\/?p=357"},"modified":"2023-02-11T23:37:31","modified_gmt":"2023-02-11T23:37:31","slug":"agiles-projektmanagement-mit-erfolg-einsetzten-meetings","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/business-ronin.com\/?p=357","title":{"rendered":"Agiles Projektmanagement mit Erfolg einsetzten &#8211; Meetings"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit je her bin ich im Projektgesch\u00e4ft t\u00e4tig. Schon in meiner Ausbildung habe ich individuelle L\u00f6sungen f\u00fcr Kunden programmiert, wobei Kundenorientierung immer im Vordergrund stand. Fr\u00fchzeitig habe ich erkannt, dass Pflichten- oder Lastenhefte Vor- und Nachteile haben. Wenn ich zur\u00fcckblicke sind die besseren Projekte durch klar definierte Ziele aus Anwendersicht gepr\u00e4gt worden und kamen ohne solche Anforderungslisten aus. Mit diesem ersten Beitrag m\u00f6chte ich eine Serie starten, mit der ich meine Erfahrungen mit agiler Softwareentwicklung und agilem Projektmanagement berichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit agilem Projektmanagement k\u00f6nnen Projekte rapide und effizient zum Erfolg gef\u00fchrt werden. Schnelles Feedback und kurze Entwicklungszyklen f\u00f6rdern deutlich die Qualit\u00e4t und bewahren vor Fehlentwicklung. Leider gibt es auch viele Stolpersteine, wodurch die anf\u00e4nglichen Ziele weit verfehlt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes Problem in der Softwareentwicklung ist das &#8222;Vorbeiprogrammieren am Kunden&#8220;. Ziele&nbsp; m\u00fcssen klar aus Anwendungssicht formuliert sein. Ist das endg\u00fcltige Produkt falsch beschrieben, k\u00f6nnen nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen ziemlich teuer werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Richtig eingesetzt kann agiles Projektmanagement verhindern, dass ein Produkt entwickelt wird, welches den Anforderungen der Benutzer nur zum Teil oder gar nicht entspricht. Eine essentielle Voraussetzung besteht in der stetigen Kommunikation zwischen allen Projektbetroffenen. Durch w\u00f6chentliche Meetings mit den Stakeholdern (Interessenten) und t\u00e4glichen Meetings des Projektteams kann ein effizientes Exceptionmanagement (Abweichungsmanagement) aufgebaut werden. In der Praxis k\u00f6nnen so <em>schwammig<\/em> definierte Projektpunkte konkretisiert und schnell korrigiert werden, falls&nbsp; die Entwicklung sich in die falsche Richtung bewegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings stellen genau diese Meetings gleichzeitig die ersten Stolpersteine dar und dies in mehreren Aspekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aspekt 1: Die Meetings m\u00fcssen zeitlich begrenzt sein. Sie d\u00fcrfen nicht zu lange dauern. Die t\u00e4glichen Meetings sollten sich an einem Zeitfenster zwischen f\u00fcnf und zehn Minuten halten und die w\u00f6chentlichen Meeting nicht \u00fcber eine Stunde hinausgehen. Zu schnell wird sonst dazu geneigt, Themen zu zerreden und das Projekt unn\u00f6tig in die L\u00e4nge zu ziehen. Nat\u00fcrlich sollten bestimmte Problemstellungen zwischen den Verantwortlichen l\u00e4nger besprochen werden. Es ist stets bei den Meetings zu beachten, das es um das weitere Vorgehen im Projekt als Ganzes geht und Teilaufgaben nur als &#8222;in Arbeit&#8220;, &#8222;nicht gestartet&#8220; oder &#8222;fertig gestellt&#8220; besprochen werden mit der Angabe, wann noch offene Punkte abgearbeitet sein sollen. Dadurch haben alle Teammitglieder eine \u00dcbersicht \u00fcber den Projektfortschritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das w\u00f6chentliche Meeting hat zum Ziel den Stakeholdern eine \u00dcbersicht \u00fcber die schon fertig gestellten Projektschritte zu geben und wie man im geplanten Zeitrahmen steht. Fragen, die beantwortet werden sollten, sind zum Beispiel: &#8222;Bewegt sich das Projekt in die richtige Richtung?&#8220;, &#8222;Werden in den schon fertig gestellten Teilaufgaben alle definierten Punkte richtig umgesetzt?&#8220; oder &#8222;Befindet sich das Projekt im vereinbarten Zeit- und Kostenrahmen?&#8220;. Bei Meilensteinen sollte das Produkt auch immer zumindest als Prototyp mit den definierten Punkten pr\u00e4sentiert werden. Dadurch haben die Stakeholder auch konkrete Ber\u00fchrungspunkte zum Projekt und Missverst\u00e4ndnisse k\u00f6nnen schneller erkannt und gekl\u00e4rt werden. Hier sollten auch \u00c4nderungen von Projektpunkten besprochen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Umsetzung dieses Konzeptes mit Beachtung seiner einzelnen Aspekte erfordert ein hohes Ma\u00df an Disziplin. Helfen k\u00f6nnen genaue Rollenverteilungen. Beim Einsatz des Scrum-Vorgehensmodells f\u00fcr agiles Projektmanagement von Jeff Sutherland und Ken Schwaber werden zum Beispiel sechs verschiedene Rollen verteilt. Dabei ist der Scrum-Master f\u00fcr die korrekte Einhaltung der Prozesse zust\u00e4ndig. (Die anderen Rollen: Entwicklungsteam, Product Owner Management, Customer und User werde ich in weiteren Eintr\u00e4gen dieser Serie genauer erkl\u00e4ren)<\/p>\n\n\n\n<p>Durch ein erfolgreiches agiles Projektmanagement kann ein Produkt schnell, kosteng\u00fcnstig und qualitativ hochwertig fertig gestellt werden. Jedoch erfordert dies die Disziplin aller Beteiligten und das Umdenken weg vom klassischen Pflicht- und Lastenheft, hin zu einer klar aus Anwendungssicht formulierten Zielsetzung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit je her bin ich im Projektgesch\u00e4ft t\u00e4tig. Schon in meiner Ausbildung habe ich individuelle L\u00f6sungen f\u00fcr Kunden programmiert, wobei Kundenorientierung immer im Vordergrund stand. Fr\u00fchzeitig habe ich erkannt, dass Pflichten- oder Lastenhefte Vor- und Nachteile haben. Wenn ich zur\u00fcckblicke sind die besseren Projekte durch klar definierte Ziele aus Anwendersicht gepr\u00e4gt worden und kamen ohne [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":358,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9,10],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/357"}],"collection":[{"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=357"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/357\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/358"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=357"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=357"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/business-ronin.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}